Realitäten & Wirklichkeiten

Realität ist der Raum, den wir mit dem Bewusstsein informiert befüllen.

Die Wirklichkeit ist die Essenz. 

Realitäten gibt es viele aber die Wirklichkeiten ist die Essenz und die ist einmalig. Eine detaillierte Beschreibung über die Essenz findest du in der Bibliothek.
Früher sagte man, dass die Realität aus Geist und Materie gewebt ist. Heute weiß man, dass die Welt flexible Realitäten hat und das Bewusstsein die Grundlage ist. Aber das begrenzte Bewusstsein eine Realität aus einer selbstgemachten Illusion zaubert.

Der Realitätsbegriff sorgt für allerlei Missverständnisse, weil wir uns in erbärmlichen zwei- oder dreidimensionalen, undurchsichtigen Erklärungsversuchen verheddern und nicht erkennen, dass Realität ein Raum der Illusion ist. Einfach deshalb, weil wir kein wissenschaftlich erklärtes Modell dafür haben und die Wirklichkeit außerhalb unseres Erfassungsvermögens liegt.

Gleichgültig vor welchem Hintergrund wir Etwas erklären oder beschreiben, wir können immer nur eine Reflexion dessen wiedergeben, was unserer jeweiligen Bewusstseinsniveau entspricht. Der Einzige der ein griffiges Modell braucht, ist unser Verstand. Durch den ALLSENSES CODE wird er aufgefordert, ein „Stretching“ hinzulegen, damit er die Lebensbühne für neue Denkmodelle frei macht. Bis dahin wird der Verstand versuchen, in diesem Wirrwarr nach Existenzberechtigung für sein Tageslimit an Bewusstsein zu suchen. Dies ist kein leichtes Unterfangen, denn das Verhältnis von Bewusstsein zu Unterbewusstsein ist ähnlich in der Schieflage, wie das Verhältnis von Materie zu Nichtmaterie und von Wahrnehmung zu Wirklichkeit.

Die Realität hat absolut nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

Jede Realität ist nur eine Illusion und eine Simulation aus unseren Sinneswahrnehmungen bzw. das Ergebnis der individuellen Berechnung unseres Gehirns. In die Berechnung fließen mehrere Komponenten mit ein: vorrangig sind es diese drei:

  • Info des Massenfeldes
  • Info die unsere fünf Sinne empfangen
  • wie unsere eigenen Programme neuronal verschaltet sind.

Unser Gehirn (mit seiner kristallinen Struktur) bildet, wandelt und leitet die empfangen Schwingungen bzw. in elektrische Signale in den gesamten Körper und in unsere Körpermatrix. Mit dem Ergebnis, dass wir eine simulierte dreidimensionale Realität außerhalb von uns wahrnehmen.

In unserer eigenen Simulation zu leben, ist vergleichbar mit einem virtuellen Spiel, bei dem die Software in der Steinzeit stehen geblieben ist. Unser Gehirn hat eine sehr geringe Rechenleistung, es verarbeitet pro Sekunde von ca. 400 Milliarden Bits Informationsvolumen, mit dem wir ständig konfrontiert sind, nur einen Bruchteil davon. Dieser mickrige Bruchteil liegt weit unter 1 Prozent. Trotzdem halten wir das, was wir sehen bzw. zu sehen meinen, für wahr und absolut real. Weil wir überwiegend unsere visuelle Wahrnehmung trainiert haben, spüren wir nicht mehr, dass wir die anderen Wahrnehmungen ausschalten. Unterbewusst, also unterschwellig oder: jenseits der Schwelle unseres üblichen Bewusstseins nehmen wir erheblich mehr wahr.

Die Frage ist also: Was „übersehen“ wir, wenn unser Körper krank geworden ist? Dass wir die Kapazität unserer Wahrnehmungsfähigkeit und unseres Bewusstseins nicht nutzen.

Der Psychiater David R. Hawkins zeigt uns das Defizit des Bewusstseins anhand der Ergebnisse seines durchgeführten Forschungsprojektes. Hawkins ordnete den menschlichen Zuständen (wie Emotionen, Wahrnehmungen, Einstellungen, Weltanschauungen und Überzeugungen) eine physikalische Größe zu. Seine Messgröße ist die Hertz-Frequenz. Aus den Ergebnissen entwickelte er eine „Skala des Bewusstseins“. Sein Skalenbereich reicht von 0 bis 1.000 Hertz. Null Hertz bedeuten Tod und 1.000 Hertz entsprechen einem Zustand, der Erleuchtung genannt wird.

Er hat außerdem festgestellt, dass es so etwas wie einen Schwellenwert gibt, der nicht unterschritten werden darf, wenn wir unser Leben aktiv gestalten wollen. Dieser Schwellenwert liegt bei 200 Hertz. Er sagt, dass unser Körper für gesunde Funktions- und Regulationsprozesse einen Frequenzbereich von mehr als 200 Hertz braucht. Sinkt der Frequenzbereich unter 200 Hertz, hat das negative, krankmachende Auswirkungen auf unseren Körper. Hawkins’ Messungen zufolge können wir in diesem Frequenzbereich unser Leben weder produktiv, kreativ, gestalterisch noch sinnstiftend leben und erst recht nicht selbstbestimmt meistern. Dann reicht der Wahrnehmungsradius gerade noch bis zur Fernbedienung, Zigarette, Bierflasche oder Chipstüte. Es ist unmöglich, uns für etwas Anderes zu motivieren. Schlimmer noch: Wir werden handlungsunfähig und manipulierbar. Selbstheilung ist damit unmöglich. Das Erschreckendste an seiner Untersuchung ist sein Gesamtergebnis: Etwa 85 Prozent der Menschen befinden sich tendenziell während ihres Tages auf dieser Skala unter 200 Hertz. Dort finden wir alle negativen Gefühle, wie z. B. Angst, Stolz, Wut, Hass, Kummer, Neid usw. Das erklärt, warum unsere Wahrnehmungen rudimentär werden mussten, und liefert den Grund, wieso wir in den meisten Ländern eine Scham-, Schuld- und Suchtkultur etabliert haben. Eine rudimentäre Wahrnehmung erlaubt kein weites Bewusstsein. Um in die Selbstheilung zu kommen, braucht es mindestens 700 Hertz. Oberhalb von 700 Hertz liegt der Wendepunkt, der Selbstheilung als dauerhafte Veränderungen ermöglicht.

Ein interessanter Ansatz für Bewusstseinsabstufungen stammt aus der Neurowissenschaft sowie der Gehirn- und Bewusstseinsforschung. Dort werden Bewusstseinszustände anhand von Gehirnwellenfrequenzen unterscheiden. Sie werden in fünf Wellenbereiche unterteilt: Beta-, Alpha-, Theta-, Delta- und Gamma-Wellen. In unserem 24-Stunden-Rhythmus gehen wir durch alle Wellenbereiche und jede Gehirnwellenfrequenz erlaubt eine andere Wahrnehmung. Tagsüber halten wir uns in der Regel im Beta-Wellen-Frequenzbereich auf. Das ist die niedrigste Bewusstseinsstufe bei uns Menschen, in der sämtliche Tagesaktivitäten vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Sie ist gekennzeichnet von einem niedrigen Grad an Wahrnehmung, aber von einem hohen Maß an Intellekt (sofern er trainiert ist). Entspannen wir uns, schwingt das Gehirn langsamer und kommt in den Alpha-Wellen-Bereich. Vielen Menschen gelingt es allerdings nicht, in einen Alpha-Zustand zu kommen, weil sie sich nicht richtig entspannen können. Sie brauchen abends Fernsehen, Sex oder Alkohol dafür. Doch auf Dauer ist das keine Lösung. Es leert die Nebennieren, senkt die Lebensenergie und macht den Wahrnehmungsbereich noch kleiner. Was schließen wir daraus: Das Bewusstsein lässt sich ohne Wahrnehmungen nicht erhöhen. Und ohne Wahrnehmung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir an unserer Authentizität vorbeileben und auch nicht wissen, was wir wirklich wollen. Dies erklärt, warum so viele Menschen massenkonform unzufrieden sind und leiden. Sie tun was einem vorgeschrieben wird, was man zu lesen, zu denken und zu essen hat, welche Interessen man hat, welchen Beruf man aussucht oder welche Partei man wählt. Diese Menschen wollen und können zum Teil nicht mehr selbst nachdenken. Sie haben ihre privaten Interessen auf „leichte Kost“ verlagert, weil sie ihr Leben als schon anstrengend genug empfinden. Oder liegt es vielleicht doch daran, dass ihr Selbst-Bewusstsein auf der Strecke geblieben ist? Schauen wir uns den Ausdruck unseres „Selbst“ genauer an, stellen wir fest, dass es an seiner Facettenvielfalt verloren hat. Da unser „Selbst“ immer nur das wiedergeben kann, was in uns angelegt ist, sorgen die Box-Ladungen, Programme und Signaturen dafür, wie wir über uns und die Welt denken, wie und was wir fühlen, welche Entscheidungen wir treffen, welche Verhaltensmuster wir entwickeln und letztlich, welche Erfahrungen wir machen.